|
Geschlecht Macht Konflikt
Ein Praxisseminar zum geschlechtsspezifischen Konfliktverhalten
| "Wann ist der Mann ein Mann?" Orientiert man sich an den fossilen Leitbildern von Männlichkeit, dann hat der Mann in Konflikten durchsetzungsfähig, aggressiv und hart zu sein. Für ihn gilt: Angriff ist die beste Verteidigung. "Wann ist die Frau eine Frau?" Traditionelle Leitbilder von Weiblichkeit äussern sich in Konflikten durch Harmonisierung, Anpassungsfähigkeit und Besänftigung. Männer und Frauen benutzen häufig unterschiedliche Strategien, um in Konflikten ihre Interessen zu verfolgen. |
Wie genau unterscheiden sich "männliche" von "weiblichen" Konfliktstrategien?
Warum bringt es Frauen auf die Palme, wenn Männer im Konflikt das Visier runterlassen und wie versteinert dasitzen? Und vor allem: Was kann Frau dann tun?
Und warum reagieren Männer derart dünnhäutig, wenn Frauen ihre Gefühle in den Konflikt einbringen und das gleiche auch von ihnen erwarten?
Welche unterschiedlichen sprachlichen Muster verwenden die Geschlechter?
Wie zeigt sich in einem Konflikt typisch männliche Körpersprache, wie kommunizieren Frauen nonverbal?
Was sind die Waffen der Frau? Welche Möglichkeiten, aber auch welche Grenzen weist die dahinter verborgene weibliche Konfliktstrategie auf?
Welche Konfliktstrategien bewegen sich quer zu den Geschlechterrollen? Wie lässt sich ein Konflikt bewältigen, ohne auf die eingefahrenen Muster von Angriff oder Aufopferung, von Aggression oder Anpassung zurückzugreifen?
Vereinfachende biologische Erklärungen für unterschiedliche männliche und weibliche Verhaltensweisen in Konflikten führen zur Zementierung der traditionellen Geschlecht-erhierarchie. Das Praxisseminar Geschlecht Macht Konflikt stellt sich der schwierigen Aufgabe, Alternativen zum überholten Umgang mit Konflikten aufzuzeigen und vor al-lem auch einzuüben. Denn es gibt neue Wege, Konflikte jenseits von männlicher Täter- und weiblicher Opferstrategie zu bewältigen. Das Praxisseminar sensibilisiert und weist konkrete Handlungsmöglichkeiten auf. Damit es nicht mehr heisst: "Du hörst mir nie zu!" oder "Du immer mit deinen Gefühlen!"
|
|
|